Sechs Wochen nach meiner Einschätzung der Märkte und deren Entwicklung in meinem ersten Blogbeitrag zu diesem Thema, ist es Zeit Bilanz zu ziehen und die persönliche Einschätzung zu bewerten. Dieses werde ich regelmäßig tun und hierbei auch notwendige Kurskorrekturen mitteilen.
Die Stimmung an den Märkten ist schon sehr nervös zur Zeit und es gibt viele, doch recht ungewöhnliche Einflussfaktoren.

Qualität der Einschätzung:

Im Großen und Ganzen lag ich gut. Die Märkte fallen wie erwartet und nehmen die Folgen aus Pandemie, Russland-Ukraine-Konflikt, Inflation sowie die daraus resultierenden Zinserhöhungen ernst.

Grundsätzlich bin ich weiterhin der Meinung, dass Banken und Versicherungen profitieren müssten. Bankentitel sind meist „schön“ volatil und man könnte hier vielleicht einen Schwung mitnehmen. Allerdings werden diese auch fallen, wenn der Gesamtmarkt fällt. Daher ist das eine Sache des Timings und eher spekulativ und kurzfristiger.

Ideen und Einschätzung der zukünftigen Entwicklung:

Der Gesamtmarkt wird sich auch wieder erholen und Aktien stellen langfristig ein gutes Investment dar. Dieses hat sich in der Vergangenheit trotz der schwersten Krisen gezeigt. Die Frage ist allerdings wie stark die Korrektur vorher ausfällt und wie lange diese andauert.
Der negative Trend wird vermutlich länger andauern für die Techwerte bzw. Werte, die stark auf Wachstum und billiges Geld angewiesen sind. Billiges Geld wird es nicht mehr geben und die zu zahlenden Zinsen sind im Vergleich zu den vorherigen Konditionen jetzt doppelt so hoch oder höher. Der Ausblick ist da entsprechend noch schlechter – die Zinsen werden weiter steigen. DAS wissen die Märkte zwar, aber für eine extrem hoch bewertete Autoaktie, die man wohl als Tech-Konzern bezeichnen muss, könnte es länger bergab gehen. Darauf könnte man vielleicht mal mit einem Short-Hebelprodukt eine Wette eröffnen.

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